Zahnerhaltung

Echte Zähne ein Leben lang

Die eigenen Zähne sind die besten – deshalb versuchen wir Ihre natürliche Zahnsubstanz mittels verschiedener zahnerhaltender Maßnahmen zu erhalten.

Zu diesen Maßnahmen zählt neben der Prophylaxe, der Endodontologie und der Parodontologie auch die Füllungstherapie.

Füllungstherapie

Amalgamfüllungen

Sie sind preiswert herzustellen und werden daher von den gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen einer zweckmäßigen und wirtschaftlichen Versorgung verlangt. Amalgamfüllungen sind kaudruckstabil und werden seit rund 150 Jahren als Zahnfüllungsmaterial verwendet.

Dennoch ist Amalgam nicht jedermanns Sache: Dem Stoff wurde bisweilen eine schlechte Bioverträglichkeit nachgesagt, außerdem muss aus Stabilitätsgründen für eine Amalgamfüllung meist über die eigentliche Karies hinaus gesunde Zahnsubstanz weggebohrt werden. Die silber-metallische Farbe wird zudem von vielen Patienten als unästhetisch empfunden.

Obwohl es keine sicheren Belege für eine Gesundheitsgefährdung durch Amalgam gibt, wird bei folgenden Patientengruppen vorsorglich auf Amalgam verzichtet:

  • Schwangere und Stillende
  • Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren
  • Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen
  • Patienten mit nachgewiesener Allergie gegen Amalgam

In diesen Fällen zahlen auch die gesetzlichen Krankenkassen die teureren Kunststoffversorgungen.

Kompositfüllungen

Kompositfüllungen gehören heute zum Standard – Füllungsmaterial. Neu entwickelte, minimal-invasive Techniken mit keramikverstärkten Kompositkunststoffen und der Dentin-Adhäsivtechnik haben die „Amalgam-Versorgung“ quasi abgelöst. Kompositfüllungen sind fast genauso stabil wie Amalgam und haben den Vorteil, dass für die Füllungstherapie weniger gesunde Zahnsubstanz geopfert werden muss, dass sie zahnfarben sind und sich kaum von echter Zahnsubstanz unterscheiden.

Für die aufwändigere Verarbeitung dieses Materials muss der Patient bei Seitenzähnen eine Zuzahlung leisten.

Inlays

Ein Inlay (Einlagefüllung) ist eine Zahnfüllung, die nach Abdrucknahme in einem zahntechnischen Labor hergestellt wird. Ein Inlay kann aus Gold oder Keramik hergestellt werden und wird am behandelten Zahn verklebt. Inlays sind widerstandsfähiger und länger haltbar als Füllungen, gehören aber nicht zum Leistungskatalog von gesetzlichen Krankenkassen.

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